Visual Culture Unit
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6 Der politische Stadtraum und seine Grenzen

Foto: Sigrid Hauser

Ao.Univ.Prof.Dipl.Ing.Dr.techn. SIGRID HAUSER
LVA: 253.433 Architekturen des Alltags VU 2,0h/2,5ECTS

 

Einführungsvorlesung: Montag 8.10.2012, 14.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Seminarraum 1 oder 2, Hochparterre, Institut für Kunst und Gestaltung
Exkursionen: Montag 15.10.2012, Montag 22.10.2012, Montag 5.11.2012, Montag 12.11.2012, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr, Treffpunkt: TU Wien, Hauptgebäude, kleine Aula (Stiege 2, Eingang Richtung Karlskirche), 14.00 Uhr
Schlussveranstaltung: Freitag 7.12.2012, 14.00 bis 18.00 Uhr

 

DER POLITISCHE STADTRAUM UND SEINE GRENZEN

Architektur ist nicht nur das Besondere, das Erhabene, das Wertvolle, das Erhaltenswerte und das Denkmalgeschützte, sie ist auch das Minderwertige, das Langweilige, das in jeder Beziehung Mißlungene, das Kitschige, das von kurzlebigen Moden und Trends Abhängige, das Alltägliche und das Gewöhnliche. Im Kontext eines Stadtgefüges können Situationen erst dann in all ihren Bereichen (kulturellen, politischen, sozialen, ästhetischen, räumlichen und wirtschaftlichen) verstanden werden, wenn das Interesse auf jene Architektur gelenkt wird, die im allgemeinen Blickfeld untergeordnet ist oder gar nicht beachtet wird. Geübt werden soll das Betrachten der Architektur speziell auf ihren Schattenseiten. Ziel dieses geschärften Blicks ist das Verständnis für politische, kulturelle und soziale Zusammenhänge, die räumliche Auseinandersetzung an ausgewählten städtischen Situationen sowie die Wertschätzung und Beachtung solcher Bereiche im Rahmen einer kulturwissenschaftlichen und interdisziplinären Beschäftigung mit Architektur.

Anhand der im Untertitel angeführten Thematik werden mehrere gemeinsame Exkursionen innerhalb der Grenzen von Wien unternommen mit dem Ziel, das Alltägliche einer Stadt zu entdecken sowie politische, kulturelle und soziale Schauplätze neu zu beurteilen. Auf diese Weise soll das Bild der Stadt im Abseits aller bekannten Wege und touristischen Routen erweitert und anhand von verschiedenen Themen im Bereich der visuellen Kultur betrachtet werden.

Die Beiträge der Studierenden (Arbeitstitel: Grenzen und Stadtraum) sollen in Form einer interdisziplinären und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung die politischen, kulturellen und sozialen Grenzbereiche im städtischen Raum darstellen, vorzugsweise als Text- und/oder als Bilddokumentation. Im Rahmen der Einführungsvorlesung werden die Aufgabenstellung besprochen und schriftliche Anleitungen verteilt. In der Schlußveranstaltung werden die einzelnen Beiträge in Form von Referaten präsentiert und diskutiert.Änderungen vorbehalten!


Studierendenarbeiten

Friess (PDF, 7 MB)
Pohl (PDF, 5 MB)