Visual Culture Unit
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2 Kunst als Architekturkonzept | LVA: 253.432 | STADT-RAUM UND BAU-KAPITAL

Foto: Sigrid Hauser

 

Ao.Univ.Prof.Dipl.Ing.Dr.techn.SIGRID HAUSER 
LVA: 253.432 Kunst als Architekturkonzept VO 2,0h/2,0ECTS

TERMINE / ORTE: 

Blockveranstaltung: Montag 6.10.2014 bis Freitag 10.10.2014, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr Schlussveranstaltung und Präsentation der jeweiligen Beiträge: Freitag 21.11.2014, 14.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Seminarraum 2, Hochparterre, TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung, Karlsgasse 11, 1040 Wien 

 

STADT-RAUM UND BAU-KAPITAL 

Das eng verbundene Begriffspaar Stadt-Raum im Zusammenhang mit dem ebenso eng verbundenen Begriffspaar Bau-Kapital öffnet in dieser Lehrveranstaltung ein assoziatives Umfeld, das politische, ästhetische, soziale und wirtschaftliche Gegebenheiten und deren Abhängigkeit von gezielten Investitionen gleichermaßen betrifft. Damit in Beziehung stehen eine grundlegende Recherche von diversen Fakten sowie die Suche nach den Wurzeln von politischem Denken und Handeln in bezug auf Architektur. Die Vorlesungsreihe ist eine architekturtheoretische Auseinandersetzung mit bestimmten Orten der Stadt anhand von verschiedenen Themen im Bereich der visuellen Kultur. Ziel ist das interdisziplinäre Begreifen der Stadt als politischen und kulturellen Schauplatz, und zwar auf diversen Ebenen der künstlerischen Darstellung: Fotografie, Literatur, bildende Kunst, Film.

Themen und Arbeitstitel: 

  1. Schnitte und Schichten in der Stadt: horizontal und vertikal, zeitlich und räumlich, politisch, kulturell und sozial.
  2. Der Ort in seiner historischen und kulturellen Veränderung: das politische Denkmal als Platzhalter. 
  3. Kult, Religion, Kunst, Politik: die Kunst auf ihrem Weg vom Kult zum Selbstzweck und weiter – der Kunstbegriff als Kunst.
  4. Denkmäler und Erinnerung im städtischen Raum: Gedenkorte und ihre Politik, die Kunst als politisches Zeichen. 
  5. Die Kunst und ihre Auseinandersetzung mit den Orten des Alltags.
  6. Städtebauliche Identitäten und touristische Attraktionen: Identität durch Ereignis, Ereignis durch veränderte Rezeption.
  7. Der repräsentative Blick auf die Stadt: Stadtwahrnehmung im Film, in der Literatur, in der bildenden Kunst, in der Werbung und in der alltäglichen politischen Realität.
  8. Ereignis durch veränderte Rezeption: der filmische Blick, der touristische Blick.
  9. Die Rolle der Architektur in der Kunst am Beispiel Film. 

Die Beiträge der Studierenden konzentrieren sich auf die interdisziplinäre Auseinandersetzung von speziellen ausgewählten Orten im städtischen Raum mit Hilfe von Bilddokumentationen und Textanalysen sowie mit Beispielen aus Literatur, Film oder Kunst. Es gilt die enge Verbindung von Stadt-Raum und Bau-Kapital zu ergründen. Voraussetzung dafür ist eine individuelle Betrachtungsweise sowie eine konsequente Darstellung. Im Rahmen der Einführungsvorlesung wird die Aufgabenstellung besprochen und werden schriftliche Anleitungen verteilt. In der Schlussveranstaltung werden die einzelnen Beiträge in Form von Referaten präsentiert und diskutiert.

Die Lehrveranstaltung findet als Blockveranstaltung im Oktober statt, die Schlußveranstaltung mit Abgabe und Präsentation der Beiträge im November. 

Änderungen vorbehalten!