Visual Culture Unit
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6 Architekturen des Alltags | LVA : 253.433 | DAS STÄDTISCHE BAU-KAPITAL UND SEINE GRENZEN

Fotos: Sigrid Hauser

Ao.Univ.Prof.Dipl.Ing.Dr.techn. SIGRID HAUSER 
LVA: 253.433 Architekturen des Alltags VU 2,0h/2,5ECTS

TERMINE / ORTE: 

Einführungsvorlesung: Montag 6.10.2014, 14.00 bis 18.00 Uhr (zusammen mit Kunst als Architekturkonzept) Ort: Seminarraum 2, Hochparterre, TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung, Karlsgasse 11, 1040 Wien
Exkursionen: Montag 13.10.2014, Montag 20.10.2014, Montag 27.10.2014, Montag 3.11.2014, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr Treffpunkt: TU Wien, Hauptgebäude, kleine Aula (Eingang Richtung Karlskirche), 14.00 Uhr
Schlussveranstaltung und Präsentation der jeweiligen Beiträge: Freitag 5.12.2014, 14.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Seminarraum 2, Hochparterre, TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung, Karlsgasse 11, 1040 Wien 

DAS STÄDTISCHE BAU-KAPITAL UND SEINE GRENZEN 

In dieser Lehrveranstaltung sollen an aktuellen Situationen im städtischen Raum Bereiche und Grenzen der Realität aufgesucht und die enge Verbundenheit beziehungsweise Abhängigkeit von Politik und Kapital in bezug auf Architektur untersucht und hinterfragt werden. Die Architektur soll in diesem Zusammenhang nicht nur als das Besondere, das Erhabene, das Wertvolle, das Erhaltenswerte und das Teuere betrachtet werden, sondern auch als das Minderwertige, das Langweilige, das Kitschige, das Alltägliche, das Gewöhnliche, das in jeder Beziehung Misslungene und das Billige. Im Kontext eines Stadtgefüges können dominante Situationen erst dann in all ihren Bereichen (politischen, kulturellen, sozialen, ästhetischen, räumlichen und wirtschaftlichen) verstanden werden, wenn das Interesse auch auf jene Architektur gelenkt wird, die im allgemeinen Blickfeld untergeordnet ist oder gar nicht beachtet wird. Geübt werden soll das Betrachten der Architektur speziell auf ihren Schattenseiten. Ziel dieses geschärften Blicks ist das Verständnis für politische, kulturelle und soziale Zusammenhänge, weiters die räumliche Auseinandersetzung an ausgewählten städtischen Situationen sowie die Wertschätzung und Beachtung von benachteiligten Bereichen im Rahmen einer kulturwissenschaftlichen und interdisziplinären Beschäftigung mit Architektur.

Anhand der angeführten Thematik werden nach einer einführenden Vorlesung mehrere gemeinsame Exkursionen innerhalb der Grenzen von Wien unternommen mit dem Ziel, das Alltägliche einer Stadt zu entdecken sowie politische, kulturelle und soziale Schauplätze neu zu beurteilen. Auf diese Weise soll das Bild der Stadt im Abseits aller bekannten Wege und touristischen Routen erweitert und anhand von verschiedenen Themen im Bereich der visuellen Kultur betrachtet werden.

Die Beiträge der Studierenden sollen die politischen, kulturellen und sozialen Grenzbereiche im städtischen Raum als Text- und/oder als Bilddokumentation darstellen. Im Rahmen der Einführungsvorlesung werden die Aufgabenstellung besprochen und schriftliche Anleitungen verteilt. 

In der Schlußveranstaltung werden die einzelnen Beiträge in Form von Referaten präsentiert und diskutiert.

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